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Heringsschmaus am Aschermittwoch

Kulinarik | von r.absenger

Mit dem Aschermittwoch beginnt nach altem Brauch die Fastenzeit, bei uns bleibt es sowohl gemütlich als auch kulinarisch! Trotzdem wollen wir kurz auf die Geschichte des Aschermittwochs mit seinem traditionellen Heringsschmaus eingehen.

Mal sehen, wo die Wurzeln des Aschermittwochs liegen:

Kirchengeschichte

Der Aschermittwoch, der Tag nach dem Faschingsdienstag beendet den Fasching, die Zeit der rauschenden Ballnächte und feuchtfröhlichen Faschingsfeiern, und läutet nach dem katholischen Ritus die 40-tägige Fastenzeit ein. Schon im Alten Testament steht, dass die Gläubigen mit Asche an der Stirn bestreut werden. Im 11. Jahrhundert fand das erste Gebet zur Aschensegnung statt. Seit dem 12. Jahrhundert wird als Zeichen für alles Vergängliche die geweihte Asche vom Verbrennen der Palmzweige vom Vorjahr verwendet um das Aschenkreuz auf die Stirn der Gläubigen zu zeichnen.

Für den Aschermittwoch gibt es kein fixes Datum, der Termin wird anhand von Ostern errechnet und ist immer der 46. Tag vor dem Ostersonntag (wobei die Sonntage nicht mitgezählt werden).

Politikgeschichte

Auch in der Politik wurde der christliche Aschermittwoch unter dem Namen „Politischer Aschermittwoch“ adaptiert. Dabei veranstalten die größeren Parteien lokale und regionale Versammlungen. Bei uns im Hotel Restaurant Kaiserhof finden noch vor dem Aschermittwoch die alljährliche Red Night und der Kinderfasching der Anifer SPÖ statt.

Die moderne Fastenzeit

Heutzutage wird die Fastenzeit meist nicht besonders strikt eingehalten.  Dennoch nehmen viele Menschen die Gelegenheit wahr, um auf bestimmte Sucht- und Luxusgüter zu verzichten. Das kann Alkohol, Süßigkeiten oder aber auch Rauchen oder viel telefonieren betreffen.

Wir dürfen uns wieder daran erinnern, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren und uns in Verzicht zu üben. Gut genutzt, kann die Fastenzeit eine Zeit sein, in der wir uns in Achtsamkeit und Bewusstsein üben, und darauf achten, dass es uns als Menschen, jedem für sich und auch mit anderen gut geht. Auch zur Entschlackung und inneren Reinigung eignet sich die Zeit nach dem Fasching hervorragend.

Kein Fleisch zu essen, ist in der katholischen Kirche ein Verzichtsritual und wird als solches generell an jedem Freitag praktiziert, um an den Karfreitag, an dem Jesus starb, zu erinnern. Der Heringsschmaus galt früher sogar als Arme-Leute-Essen, da der saure Fisch sehr günstig war. Nach dem Alkoholgenuss der Faschingszeit soll er auch entschlackende Wirkung haben.

Heringsschmaus im Kaiserhof

Der Heringsschmaus ist in ganz Österreich als Brauch bekannt und unterscheidet sich lediglich in der Zubereitung des Heringssalats. Heute ist freilich von dem Fastengedanken nicht mehr viel übrig und die klassischen Heringsschmausbuffets biegen sich unter den fischigen Köstlichkeiten.

Auch im Hotel Restaurant Kaiserhof verwöhnen wir unsere Gäste mit allerlei frischem Fisch und Meeresfrüchten wie Jakobsmuscheln, Hummer und Garnelen. Dass auch der traditionelle Heringssalat nicht fehlt, ist selbstverständlich.

Kaiserhof Forelle im Gemüsebett

Zur Einstimmung hat Küchenchef Alexander unser Rezept für Matjeshering mit Apfel-Zwiebel-Salat für Sie zusammengestellt:

Zutaten für 4 Personen:

320g Matjeshering

200g Apfel

160g Zwiebel

125g Mayonnaise

125g Sauerrahm

Salz, Zitronensaft, Dill

Alle Zutaten klein schneiden und sanft vermischen. Mit Roter Zwiebel, Dill  und Zitrone garniert servieren.

Das Kaiserhof-Team wünscht: Guten Appetit!

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